Halloween Stempel

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„BOO“
Ich wollte euch schon seit Längerem zeigen, wie einfach es ist, Stempel selber zu gestalten und Karten zu drucken.

Nun nehme ich mal Halloween zum Anlass.

Was ihr benötigt, seht ihr hier:
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Im Grunde ist es nicht viel, was viele von euch wahrscheinlich nicht zu Hause haben ist das Linolschnitt-Werkzeug und die Gummiplatten. (Boesner ist für Künstlerbedarf einer der besten Adressen, eine Filiale gibt es übrigens auch in Münster)

Ansonsten benötigt ihr einen Bleistift, Je nach Vorhaben einen schwarzen Fineliner oder weißen Gelstift, ein Stempelkissen ( die Stempelkissen von Color Box sind sehr zu empfehlen. ), Skalpell oder Schneidemesser, Karten/Papier und etwas zum Drucken.

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Mit Bleistift malt ihr ein Motiv auf die Gummiplatte, natürlich passt ihr das Motiv eurer Wunschgröße an. Oft hilft es nach Inspirationen im internet zu schauen. Denkt daran spiegelverkehrt zu arbeiten.

Wählt für den Anfang einfache Motive mit wenig Ecken und Kanten. Je mehr Übung ihr habt, desto komplizierter werden auf Dauer auch die Motive. Das Linolschnitt-Werkzeug hat meist verschieden breite Schneideklingen. Je nachdem wie schmal oder breit die Zwischenflächen sind, müsst ihr diese öfter mal wechseln. Es ist sinnvoll zunächst die Konturen und kleinen Details mit einer schmalen Klinge herauszuschneiden und die größeren Flächen zum Schluss zu bearbeiten. Wendet nicht zu viel Kraft an, das Schneidewerkzeug ist sehr scharf und es ist schnell passiert, dass man sich in die Finger schneidet.

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Arbeitet mit Ruhe, sehr ärgerlich wäre es, wenn ihr daneben schneidet. Einmal daneben geschnitten, ist der Stempel in den meisten Fällen leider unbrauchbar. Schneidet zum Schluss unnötige Flächen mit einem Skalpell oder Schneidemesser ab.

Nun gibt es natürlich professionelle Linoldruckfarbe, aber die einfachere und schnellere Variante ist definitv das Stempelkissen. Hierbei ist es allerdings wichtig, dass ihr ein ebenmäßiges Papier wählt.

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Je nach Größe ist es hilfreich das Stempelkissen auf das Motiv zu drücken statt die Gummitplatte auf das Stempelkissen.

Platziert es vorsichtig und wackelt nicht. Dann drückt es gleichmäßig an allen Stellen fest.
Optimalerweise, habt ihr eine Gummirolle zur Hand oder wie im Video zu sehen so eine Hand-Holz-Druck-Hilfe (keine Ahnung wie das Ding heißt). Ihr könnt auch vorsichtig eine dünne Holzplatte auf die Gummiplatte legen und dann mit dem Handballen oder den Fingerspitzen drucken. Nehmt zunächst ein Probe-Papier zur Hand. Man benötigt schon gewisses Fingerspitzengefühl und wenn der Stempel einmal verrutscht, kann man den gesamten Druck vergessen.

Kleine Schönheitsfehler könnt ihr durchaus mit einem schwarzen Fineliner ausarbeiten.
Je nach Thema und Motiv könnt ihr mit Finelinern kleine Details oder Schriftzüge ergänzen.

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Es gibt viele tolle Möglichkeiten und es macht sehr viel Freude das Endergebnis zu betrachten und zu verschenken.

 

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