Gestalte aus Filzwolle ein cooles Windlicht

Ich habe das Material Filz viel zu lange links liegen lassen.

Was ist das für ein wunderschönes Material! Ich liebe diese leuchtenden Farben und die Gemütlichkeit, die Filz so mit sich bringt.

Es macht total Spaß sich mit diesem Material zu beschäftigen.

Ich zeige euch hier, wie ich damit Windlichte gestalte. Und wisst ihr was?

Ich habe es auch zum ersten Mal gemacht und weiß überhaupt nicht, wie es die Profis machen.

Ich zeige euch einfach, wie ich zu diesem schönen Ergebnis gekommen bin 😉

Ihr benötigt folgendes material:

Legen wir los

Wir starten mit dem Filzen einer Fläche.

Dies wird der Körper des Windlichtes.
Legt hierzu über die gesamte Fläche einen Streifen Filzwolle.
Somit bestimmt ihr schon jetzt über die Breite und Höhe des Windlichtes.

Zupft euch nun ein paar weitere „Flocken“ und legt sie in die andere Laufrichtung über den Streifen. So verbindet sich die Wolle besser und die Fläche wird stabiler.

Spart nicht mit der zweiten Schicht. Wenn euch während des Filzens Lücken oder dünne Stellen auffallen könnt ihr einfach wieder etwas Wolle nachlegen.

Denkt bitte an einen Schutz für die Finger. Diese Nadeln sind richtig Spitz und man kann sich wirklich weh tun.

Beginnt damit mit die Filzwolle mit der Nadel zu bearbeiten. Ihr bekommt schnell ein Gefühl dafür. Macht dies so lange, bis sich alles etwas fester anfühlt.

Das ganze kann etwas dauern. Wenn ihr meint, dass es reicht, Zieht den Filz mit beiden Händen vorsichtig ab. Das kann etwas tricky sein, also schön langsam machen.
Dann wendet ihr  das Stück und wiederholt den Vorgang. Macht das Ganze ruhig mind. 2 Mal pro Seite.

Jetzt kommt Farbe ins Spiel

Jetzt kommt der spannendste Teil. 

Zupft euch ein kleines „Flöckchen“ eurer Lieblingsfarbe zurecht, kugelt sie etwas zusammen und legt sie auf die bereits gefilzte Fläche.

Dann verbindet ihr die frabige Wolle mit der Fläche. Ihr könnt mit der Filznadel schauen, dass ihr sie etwas in Form bringt.

Das Könnt ihr nach eurem Geschmack mit weiteren Farben wiederholen.

 

Wenn alles fertig gefilzt ist und ihr euer schickes Stück gaaaanz langsam von der Filzunterlage gelöst hab, legt ihr dies auf die Vorbereitete Luftpolsterfolie.

Seift euer Wasser und eure Hände richtig doll ein.
Nutzt so warmes Wasser wie möglich.
Tränkt das Stück Filz mit dem Seifenwasser und reibt mit den flachen Händen den Filz in kleinen Bewegungen über die Polsterfolie hin und her.

So verbinden sich alle Wollfasern nochmal schön miteinander.

Danach gründlich mit warmen Wasser ausspülen.

schon fast fertig!

Lasse den Filz ordentlich trocknen. Und mache während dieser Zeit noch ein Boden für das Windlicht. Einfach eine runde Fläche.

Orientiert euch bei der Größe etwas an den Durchmesser des baldigen Windlichts.

Denkt dran, es darf alles etwas krumm und schief sein. Das macht garnichts!

Nachdem ihr eure Filzfläche begradigt habt, könnt ihr damit loslegen die beiden Enden mit der Hand zusammenzunähen

Fertig? Super! Stülpt es um und entscheidet welche Seite nach oben zeigen soll und welche nach unten.

Dann Stülpt ihr den Filz wieder auf links und näht den Boden an.

Glas rein, Kerze an und genießen

Ein Bisschen Inspo für die Tischdeko zur Kommunion

 

Wisst ihr was?
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Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Gestalten dieser tollen Windlichter und bitte habe immer im Hinterkopf:

Es geht um das Machen! Garnicht darum, dass es perfekt ist. 

Es macht so ein tolles Gefühl, etwas selbst zu erschaffen. Dieses Gefühl sollte über das Ergebnis stehen!

Dieses DIY eignet sich auch ganz toll für Kinder. Ich möchte aber nur schonmal dazu sagen, dass es sehr wahrscheinlich eher so sein wird, dass sie immer mal wieder helfen, je nach Alter. Da das Filzen zu Beginn doch lange dauern kann und auch etwas anstrengend für die Muskulatur ist.

Man darf sich Zeit lassen. 

Und ganz wichtig! Schützt beim Filzen die Hände der Kinder und bespricht vorher mit Ihnen wie spitz die Nadeln sind. Da kann man sich doch wohl dolle verletzen und zu Beginn werden sie sicher wie wild die Nadel ins Kissen hauen, bevor sie ein Gefühl für das Material bekommen.